Über mich

Über mich

Ich heiße Egle Mohini Borchardt (Razmute) und bin 1977 in Litauen (damals Sowjetunion) an der Ostseeküste geboren worden und aufgewachsen.

Ich habe im Alter von 15 Jahren mit Hatha Yoga angefangen, obwohl es damals in Litauen kaum bekannt war.
Mein Vater hat für mich ein kleines Buch besorgt und da ich sehr atheistisch war, hat mich die philosophische Seite des Yoga überhaupt nicht interessiert. Aber was mich interessiert hat, war die Möglichkeit uns viel weiter zu entwickeln, als wir jetzt sind.

Und das bietet das Yoga.

1996 bin nach Berlin ausgewandert und habe dort an der Freien Universität 4 Semester Philosophie studiert. Als ich ein Essay über den Sinn des Lebens verfassen musste, wurde mit klar, dass das Leben, so wie es damals gelebt und gesehen habe, keinen Sinn hatte. Dann fing meine intensive Suche nach dem Sinn des Lebens an. Ich entschloss mich in die Philosophie Indiens zu vertiefen und entdeckte so die Bücher von Sri Aurobindo und somit auch Auroville, eine nach seinen Ideen und mit Unterstützung von 150 Nationen zusammen mit der UNECSO gegründete internationale Stadt Auroville.
Mit 24 Jahren bin ich dann nach Indien ausgewandert.

Dort habe ich 5 sehr glückliche Jahre verbracht, sehr intensiv Yoga praktiziert, mein Yogalehrer Zertifikat erhalten und als Projektleiterin an einer freien Schule und im Forschungsbereich bei der „Laboratory of Evolution“ gearbeitet.

Jetzt lebe ich mit meinem geliebten Ehemann und unseren 3 Kindern zwischen Berlin und Auroville. Ich entwickele Yogakurse auf Deutsch und auf Litauisch mit den Schwerpunkten: Asanas, Yoga Nidra (Yoga des bewussten Schlafes), Yoga Philosophie und authentische Spiritualität.
Den Sinn des Lebens habe ich für mich mittlerweile entdeckt, aber auf dem ausgewählten Weg zu bleiben ist nicht immer leicht.

Man muss jeden Tag aufs Neue den Entschluss treffen.

Nur nach kurzer Yoga Praxis, hatte ich gravierende Erlebnisse. Mir schien es, dass ich das ganze Leben davor nur geschlafen habe und endlich nach 24 Jahren erwacht bin (gut, dass es nicht 100 Jahre waren!).

Das möchte ich nun mit Anderen Menschen in meinen Kursen teilen. Es geht nicht nur darum die Menschen im Yoga zu unterrichten, dem Lehrer oder dem Guru zu folgen, sondern es geht um die eigene, wahre und authentische Spiritualität. Den eigenen Weg und die eigene Methode zu finden. Wie Sri Aurobino sagte: „Es muss so viele Religionen geben, wie es auch Menschen gibt“.

Yoga ist eine ganz tolle Methode und vor allem extrem spannend.

Man muss das nicht mit dem irgendeinem religiösen Glauben oder ganz anstrengenden Körperstellungen in Verbindung setzten. Es ist etwas ganz Anderes und umfasst das ganze Leben, jeden Tag und jeden Augenblick. Und es ist wirklich so, wie in dem Film „Matrix“ (weil ich diese Erfahrung hatte 10 Jahre bevor ich den Film gesehen habe, nehme ich es gerne als Beispiel): willst du die rote Pille oder die blaue Pille schlucken. Wählst du die eine, bleibt alles wir früher. Aber wenn du die andere wählst, dann gibt es kein Zurück mehr.

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